Die erfolgreiche Integration von Geflüchteten ist eine der zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre für Kreise, Städte und Gemeinden. Wie können mindestens 40.000 neue Kindergartenplätze und 300.000 Schul- und Ausbildungsplätze geschaffen werden? Wie können hunderttausende Geflüchtete rasch an Sprache und Kultur ihrer neuen Heimat herangeführt werden? Wie können Geflüchtete mit verwertbarer Berufserfahrung oder Studium als Fachkräfte in den lokalen Arbeitsmarkt vermittelt bzw. nachqualifiziert werden? Überzeugende Antworten auf diese Fragen sind nicht allein der humanitären Verantwortung gegenüber den Geflüchteten geschuldet. Gelingende Integration wird auch darüber entscheiden, ob die mit der Zuwanderung verbundenen Chancen für den Wirtschaftsstandort Deutschland in Zeiten eines raschen demographischen Wandels genutzt werden.
 

Vom spontanen Engagement zum planvollen Vorgehen

Nach dem Einsetzen des unerwarteten Zustroms an Geflüchteten waren die ersten Integrationsbemühungen von spontanem, nicht immer synchronisiertem persönlichem Engagement zehntausender Ehrenamtlicher geprägt. Komplexität und Dauer der Integrationsaufgabe erfordern jedoch auf kommunaler Ebene eine koordinierte Planung trotz verteilter Zuständigkeiten. DAS bundesweit einheitliche Erfolgsrezept für kommunales Integrationsmanagement wird es dabei nicht geben.

 

Check Up Integration

Unser Check Up Integration setzt genau hier an. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme der Integrationsaktivitäten in Ihrem kommunalen Umfeld zeigt er Optimierungspotenziale für das Integrationsmanagement und dazu passende konkrete Empfehlungen in folgenden Handlungsfeldern:

Der Check Up zielt darauf, Maßnahmen innerhalb dieser Handlungsfelder zu entwickeln, um Integrationswirkung und Akzeptanz von Geflüchteten in der Kommune zu verbessern.

Der Check Up berücksichtigt dabei, wie Integrationskosten für den kommunalen Haushalt begrenzt werden können, um die häufig ohnehin engen finanziellen Handlungsspielräume zu sichern.

Eine am Machbaren orientierte Maßnahmen- und Ressourcenplanung versetzt Sie in die Lage, die erforderlichen Aktivitäten zielgerichtet zu begleiten und zu steuern. Unser Vorgehen ist in allen Phasen der Erarbeitung des Check Up darauf ausgerichtet, eng mit den Verantwortlichen in der Verwaltung und den ehrenamtlich Engagierten partnerschaftlich zusammenzuarbeiten.

 

Check Up Integration ist modular aufgebaut

Jeder Check Up ist individuell auf die lokalen Besonderheiten und Ziele ausgerichtet. Die Module orientieren sich dabei an den sieben zentralen Handlungsfeldern eines wirksamen Integrationsmanagements und sind kombinierbar. Für jedes Modul erarbeiten wir mit Ihnen konkrete Ziele und Maßnahmen.

 

Best-Practice-Analyse von über 1.000 Projekten bundesweit

Ausgangspunkt des Check Up ist die spezifische Situation in Ihrer Kommune. Dabei stützen sich unsere Vorschläge auf unsere Projekterfahrungen und auf eine Best-Practice-Analyse bundesweiter Integrationsprojekte mit besonders hoher Wirkung. Diese Datenbank wird von uns laufend aktualisiert. So können Sie beispielgebende Initiativen und wichtige Praxiserfahrungen für Ihre Kommune nutzen.